Stand: Juni 2026
| Wirkprinzip | Plasma-Sublimation + Fibroblasten-Stimulation |
|---|---|
| Gerät | PlexR® PLUS (medizinischer Hochleistungs-Plasmagenerator) |
| Zulassung | Nur Ärzte und staatlich geprüfte Heilpraktikerinnen |
| Behandlungsdauer | Ca. 20–60 Minuten je nach Areal |
| Ergebnis | Schrittweise Hautstraffung, Wirkung verstärkt sich über Wochen |
| Termin anfragen | 0721 2 55 59 · WhatsApp · Kontaktformular |
Das Verfahren basiert auf der Plasmatechnologie, die auch als Fibroblast-Methode bezeichnet wird. An der Spitze des Handstücks entsteht mit einem Hautabstand von 1–2 mm – ohne direkten Hautkontakt – ein winziger Lichtbogen. Dieser erzeugt sogenannte Plasmablitze, die die Hautoberfläche in kleinsten Spots (ca. 0,5 mm) punktuell sublimieren, also kontrolliert verdampfen.
Entscheidend ist die präzise Platzierung dieser Spots nach einem definierten Raster. Nur mit ausreichender Erfahrung kann die Behandlerin das richtige Muster für den angestrebten Straffungseffekt festlegen und umsetzen.
Fibroblasten sind spezialisierte Hautzellen, die Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure produzieren – die drei zentralen Substanzen für Spannkraft, Elastizität und Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Mit zunehmendem Alter nimmt ihre Zahl und Aktivität ab: Die Haut wird dünner, verliert an Elastizität, Falten vertiefen sich.
Genau an diesem Punkt setzt die Plasmabehandlung an. Die gesetzten Plasmaspots werden vom Körper als kontrollierte Mikroläsionen erkannt. Als Reaktion darauf kurbelt er die Fibroblastenproduktion an – und damit die Neubildung von Kollagen und Elastin. Der erste sichtbare Effekt einer Behandlung verstärkt sich deshalb noch über Wochen nach der Sitzung kontinuierlich.
Weiterführend: Was mit der Haut passiert, wenn das Kollagen schwindet
Die Behandlung beginnt mit dem Auftragen einer Betäubungscreme auf das betreffende Areal. Anschließend setzt die Behandlerin die Plasmaspots nach einem individuell festgelegten Raster. Jeder Spot sublimiert die Hautoberfläche punktgenau – ohne Wärmeübertragung in tiefer liegendes Gewebe.
Nach der Behandlung sind kleine Schorfpunkte sichtbar, die in der Regel innerhalb von 5–7 Tagen abheilen. Die Haut sollte in dieser Zeit vor Sonne geschützt und nicht mechanisch gereizt werden. Der Straffungseffekt entwickelt sich schrittweise – das endgültige Ergebnis ist nach 4–8 Wochen sichtbar.
Mehr zum genauen Behandlungsablauf: Ablauf einer Plasmalifting-Behandlung
Die Behandlung eignet sich für Frauen und Männer ab etwa 35 Jahren, die eine sichtbare Hautstraffung oder Hautbildverbesserung wünschen – ohne Operation, ohne Injektion, mit planbarer Abheilzeit. Häufige Behandlungswünsche bei Amenta Cosmetic:
Eine abschließende Beurteilung, ob der Plasma-Pen für das individuelle Hautbild geeignet ist, erfolgt im persönlichen Beratungsgespräch.
Alle Behandlungsbereiche im Überblick: Plasmapen-Behandlungsbereiche
Nicht alle Plasmageräte sind gleich. Auf dem Markt existieren Consumer-Plasmapens, die ohne medizinische Vorbildung erhältlich und einsetzbar sind – und medizinische Hochleistungsgeräte wie der PlexR® PLUS, dessen Einsatz in Deutschland gesetzlich auf approbierte Ärzte und staatlich geprüfte Heilpraktikerinnen beschränkt ist.
Der Unterschied ist nicht kosmetisch. Der PlexR® PLUS arbeitet mit deutlich höherer, präzise kontrollierter Plasma-Energie. Für seinen sachgerechten Einsatz sind fundierte Kenntnisse in Anatomie, Dermatologie und Kontraindikationsmanagement erforderlich. Wer Plasmabehandlungen ohne diese Qualifikation anbietet, verwendet zwangsläufig ein Gerät mit reduzierter Leistung – mit entsprechend anderen Ergebnissen.
Bei Amenta Cosmetic Karlsruhe führen zwei staatlich geprüfte Heilpraktikerinnen mit zusammen 90 Jahren Berufserfahrung alle Behandlungen durch.
Mehr zum Gerät: PlexR® PLUS – der medizinische Plasmagenerator
| Merkmal | Plasma-Pen (PlexR®) | Laser |
|---|---|---|
| Wirkprinzip | Ionisiertes Plasma, Sublimation | Kohärente elektromagnetische Strahlung |
| Augenschutz | Nicht erforderlich | Erforderlich |
| Wärmeübertragung | Keine ins umliegende Gewebe | Möglich |
| Einsatz in Augennähe | Gut möglich | Eingeschränkt |
| Geräteaufwand | Kompakt | Aufwendige Optik erforderlich |
Plasma-Exerese und verwandte Plasmatechnologien sind Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Die nachfolgenden Studien aus peer-reviewten Fachzeitschriften geben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand.
Eine Pilotstudie mit 10 Patientinnen untersuchte die Wirkung von Plasma-Exerese auf Dermatochalasis (Erschlaffung des Oberlids). Die konfokale Reflexionsmikroskopie zeigte eine nachweisbare Kollagen-Remodellierung. Bei allen Teilnehmerinnen wurde eine klinische Verbesserung um 2,6 Bewertungsstufen festgestellt – ohne schwerwiegende Nebenwirkungen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Plasma-Exerese eine valide nicht-chirurgische Alternative für Oberliderschlaffung darstellen könnte, weitere Studien jedoch erforderlich sind.
In einer prospektiven Studie mit 17 Patientinnen wurde die Wirksamkeit eines ablativen Radiofrequenz-Mikroplasma-Verfahrens bei Oberliderschlaffung untersucht. 41 % der Teilnehmerinnen zeigten eine Verbesserung um 2 Stufen auf der 4-Punkte-Skala, 59 % eine Verbesserung um 1 Stufe. Keine Nebenwirkungen wurden beobachtet. Die Autoren bewerten das Verfahren als sicher und wirksam.
Diese Arbeit definiert ein standardisiertes Protokoll für den Einsatz von Plasmatechnologie im Periorbitalbereich (Augenumgebung). Ziel war die Entwicklung vorhersagbarer, konsistenter und sicherer Behandlungsergebnisse. Die Autoren beschreiben Plasma als etabliertes Verfahren für Hautstraffung und -verjüngung im Augenbereich und empfehlen seine Integration in die nicht-chirurgische Blepharoplastik.
Eine Beobachtungsstudie mit 16 Patientinnen untersuchte Zufriedenheit und Symptome nach Plasma-Oberlidblepharoplastik. Mittels validierter Fragebögen wurden Ergebnisse an Tag 7 und Tag 30 nach der Behandlung erfasst. Die Studie belegt eine hohe Patientenzufriedenheit und bestätigt Plasma als minimalinvasive Alternative zur chirurgischen Lidstraffung.
90 Jahre
kombinierte Fachkompetenz in medizinischer Kosmetik
Hinter jeder Behandlung bei Amenta Cosmetic stehen zwei staatlich geprüfte Heilpraktikerinnen – Schwestern, die zusammen auf 90 Jahre Berufserfahrung zurückblicken. Den PlexR® PLUS setzen wir seit Jahren ein. Wir wissen aus eigener Erfahrung, welche Hautbilder von der Methode profitieren können – und bei welchen wir ehrlich von einer Behandlung abraten würden.
Der Plasma-Pen erzeugt an seiner Spitze mit 1–2 mm Hautabstand einen Lichtbogen, der Plasma erzeugt. Dieses sublimiert die Hautoberfläche in winzigen Punkten, ohne direkten Hautkontakt und ohne Wärmeübertragung in tiefere Gewebeschichten. Die gesetzten Spots regen den Körper zur Fibroblastenproduktion und damit zur Kollagenneubildung an.
Fibroblasten sind Hautzellen, die Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure produzieren. Sie sind verantwortlich für Spannkraft und Elastizität der Haut. Mit zunehmendem Alter nimmt ihre Aktivität ab – die Plasmabehandlung regt sie gezielt zur Erneuerung an.
Während der Behandlung entstehen kleine Schorfpunkte an den behandelten Stellen. Diese heilen in der Regel innerhalb von 5–7 Tagen ab. Der Straffungseffekt entwickelt sich über 4–8 Wochen und verstärkt sich durch die fortlaufende Kollagenneubildung.
Das hängt von Hauttyp, Alter und Behandlungsareal ab. In der Regel ist das Ergebnis mehrere Jahre stabil. Da der Hautalterungsprozess weiterläuft, können nach einiger Zeit Auffrischungsbehandlungen sinnvoll sein.
Ja. Das Wirkprinzip ist geschlechtsunabhängig. Männer fragen bei Amenta Cosmetic häufig nach Behandlungen im Bereich Oberlider, Krähenfüße und Altersflecken. Auch hier gilt: Beratungstermin zuerst, Behandlung erst nach individueller Beurteilung.
Laser arbeiten mit kohärenter elektromagnetischer Strahlung und benötigen aufwendige Optik sowie Augenschutz. Der Plasma-Pen erzeugt Plasma durch elektrische Entladung – ohne fokussierte Strahlung, ohne Augenschutz, mit direktem Einsatz auch in Augennähe.
Der PlexR® PLUS ist ein medizinischer Hochleistungs-Plasmagenerator – kein Consumer-Gerät. Seine Leistung liegt deutlich über der von frei erhältlichen Plasmapens. Der sachgerechte Einsatz erfordert fundierte Kenntnisse in Anatomie, Dermatologie und Kontraindikationsmanagement. In Deutschland ist die Anwendung gesetzlich auf approbierte Ärzte und staatlich geprüfte Heilpraktikerinnen beschränkt.
Erste sichtbare Veränderungen zeigen sich nach Abheilen der Schorfpunkte, also nach etwa einer Woche. Das vollständige Ergebnis ist nach 4–8 Wochen sichtbar, da die Kollagenneubildung Zeit braucht.
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